BMW i3 – auf der Suche nach Gefahr


Die Gefahr: Irgendwo in Bayern verloren zu gehen weil der Akku leer ist.
Die Forschung nach effizienter Elektromobilität geht in die nächste Runde. Nach dem ersten Ritt in einem i3 im Winter kommt jetzt der erweiterte Test im Sommer.

Unter dem Motto „36Grad und es wird noch heißer“ geht es nach Rimbach auf das sysob Gipfeltreffen.

Das Mobil:
Ein nahezu voll ausgestatteter BMW i3 mit einem Range Extender – einem 600ccm Motor der über einen Generator den Akku lädt. 15l Tank Inhalt für 150km zusätzlicher Reichweite. Die Rechnung dazu später….

Los gehts hiermit – Planung auf Google Maps. Ziel: Das Hotel Bayrischer Hof in Rimbach. Entfernung 204km.

Rimbach

Nüchtern betrachtet sieht das dann so aus – du kommst da nicht an:

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Kein Thema, entweder den Range Extender anwerfen oder beweisen, dass es doch funktioniert. Zweites war der Fall. Bei 36 Grad im Eco Pro+ Modus bei 90km über die A92. Vorteil: Mit dem Driving Assistant Plus zwischen zwei LKW´s eingereiht und alle Scheiben offen. Der Eco Pro+ Modus deaktiviert selbstverständlich die Klimaanlage.

A scenic route…

Angekommen – am Abend vorher im Hotel eine Steckdose in der Garage reserviert. Super Service, laden hat nichts gekostet. Danke an den Bayrischen Hof.

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Grund der Reise: Das Gipfeltreffen vom Distributor sysob. Da muss es auch noch ein paar Bilder geben:

Am nächsten Tag gehts zurück – Eco Pro+ ab der Donaubrücke deaktiviert, jetzt zählt need for speed.

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Erster greifbarer Nachteil: Wie funktioniert der Range Extender. Das digitale Handbuch ist während der Fahrt auf ein Minimum reduziert. Irgendwann war der kleine 2 Zylinder Motor dann an und mein Problem da:

Gut klimatisiert stieg dann der Verbrauch von 13-14 kWh pro 100km auf 18-20 kWh. Soweit so gut. Die Funktion des Range Extenders: Aus Super Bleifrei wird Bewegungsenergie, die treibt einen Generator und der lädt den 94Ah Akku.
In anderen Worten: 15l Super Bleifrei ergeben 150km knapp zusätzliche Reichweite (nicht bei meiner Fahrweise) – sind also knapp 10l / 100km. Effizienz geht anders.
Das hier ist kein Vorwurf – nicht falsch verstehen liebe BMW Mitarbeiter – ich wusste worauf ich mich einlasse.

Fazit nach der Reise: Geht doch – wesentlich besser als der erste i3 mit der kleinen 60Ah Batterie im Winter.

Offene Fragen zu klären:

a) Audible App – braucht man die?

Kein echter Mehrwert, USB Lighning Kabel und Blick auf´s iPhone tun es auch.

b) Navigation

Navi

Wie bei den aktuellen BMW Modellen – auch im gleichen Preissegment – ca. 2000 EUR Aufpreis.

c) Effizienz

eDrive Eco

13-14kWh sind realistisch bei mir im Stadtverkehr mit ein wenig Autobahnen rund um München. In Euro ausgedrückt bei meinem Stadtwerke München M-Ökostrom: 3,60 EUR / 100km.

So jetzt kommen weitere Argumente gegen die Effizienz des i3

  • nix
  • gar nix
  • keine Ahnung was man da noch schreiben kann

Ok, der Wagen kostet 50.000 EUR ohne Rabatt und Öko Umweltbonus oder wie das heisst.

d) Top Speed 🙂

Topspeed

152 km/h – das wars, mehr ging nicht. Auch nicht bergab. Nebenbei bemerkt: die von BMW eingebaute Kamera erfasst natürlich die zulässige Geschwindigkeit mit einer kleinen Verzögerung. Ich habe selbstverständlich sofort nach der Begrenzung auf 120km/h voll krass gebremst….

In eigener Sache:
Ich habe den i3 vom BMW Händler meines Vertrauens im Rahmen der Reparatur von meinem Kleinlaster ausgeliehen. Das kostet günstige 35 EUR / Tag. Dieser Artikel ist keine Lobpreisung oder sonstwie von BMW unterstütztes Content Marketing. Ich wäre durchaus interessiert einen PKW vom Mitbewerb aus Stuttgart auszuprobieren – lieber Jörg. Wie sieht es mit einem Test aus?

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