Linksys Velop – Verwaltung und Leistung


Im zweiten Teil des Tests nun ein genauerer Blick auf die Verwaltung via App, Web Frontend und dem Cloud Portal. Dazu ein Vergleich der Geschwindigkeit gegen eine bestehende (alte) Ubiquiti Lösung.

In meinem Setup macht das Velop Netz selber NAT hinter einer Fritzbox. Macht so keinen Sinn. Das sollte auf einen transparenten Modus umgestellt werden.

Die App unter iOS:

 

 

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Ubiquiti Security Gateway


Seit einem Jahr lag das gute Stück im Lager – just another Router. Es sieht so aus, als ob es ab Firmware 4.3.41 brauchbar wäre.

Features:

  • Über UniFi Controller administrierbarer Router
  • 1 WAN Port (PPPOE, DHCP, Statische IP)
  • 2 LAN Ports (ursprünglich 1x LAN, 1x VOIP, jetzt aber frei konfigurierbar)
  • Dual Core Cavium Octeon Mips CPU optimiert für IP Pakete
  • Packet Forwarding Rate bis 1Mio Pakete pro Sekunde (Hersteller Angabe bei 64Byte Paketen)

Ein Blick auf einen aktuellen UniFi Controller – läuft auf einem UniFi Cloud Key

UniFi1

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Apple CarPlay … das bessere Navi ?


Da steht er nun. Mein nagelneuer Skoda Yeti mit dem Infotainment System „Bolero“. Genau das wollte ich haben. Kein klassisches Navigationssystem, sondern die nächste Generation der intelligenteren Nutzung eines Mobiltelefons. Dieses System bietet als eines der ersten am Markt die Nutzung von Apple CarPlay oder alternativ MirrorLink bzw. androidauto. Meine ersten Erfahrungen mit der CarPlay-Funkion möchte ich mit dem Satz: „Das muss deutlich besser werden“ beschreiben. Es funktioniert, aber es erinnert massiv an einen Betatest, der ohne Zustimmung des Kunden stattfindet.

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Die erste Erkenntnis – und das verstehe wer will – Apples CarPlay funktioniert NUR via USB-Kabel und – man glaubt es kaum – per WLAN. Richtig gelesen. Es hat ein wenig  gedauert bis ich das geblickt habe. Natürlich schaltet man intuitiv die Bluetooth-Funktion des iPhones ein, welche dann perfekt mit dem Infotainmentsystem koppelt. Auf diese Art und Weise bekommt man die üblichen Profile für freies sprechen, die Adressbuchnutzung oder das Mediastreaming eingespielt, nur CarPlay zeigt NULL Reaktion. Also die sehr dürftige Bedienungsanleitung aufgeschlagen und gelernt, dass man sich per Bluetooth den üblichen Komfort erarbeitet, für die CarPlay-Nutzung allerdings WLAN oder USB nutzen muss. Das Fahrzeug verfügt leider nicht über WLAN, bleibt also das gute alte USB-Kabel. Dieses bietet immerhin gleichzeitig eine Ladefunktion, welche mir wenigstens morgens hilft das iPhone am Leben zu erhalten, wenn ich nachts das Aufladen mal wieder vergessen habe. Die USB-Buchse ist gut zugänglich im unteren Bereich der Mittelkonsole angebracht und stört in keiner Weise. Mein iPhone 6 mit iOS 9.1 legte prima los und leitete die Verbindung zu CarPlay ein.

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Die schlechte Neuigkeit: Dabei blieb es dann auch. Das Telefon baute im 3-Sekunden-Rhythmus die Verbindung auf und ab. An der Stelle konnte ich den Test dann vorerst beenden, da ich nicht ein einziges Mal das CarPlay-Menü zu sehen bekam. Es ist mir nicht gelungen das Telefon via USB zu koppeln. Einige Tage googlen gaben mir dann den nötigen Überblick. Firmware-Probleme bei Skoda, iOS Probleme bei Apple oder beides oder oder …  Zwischenzeitlich war ich dann ohne jegliche Navigation unterwegs, da das Infotainmentsystem „Bolero“ dafür zu 100% auf das angeschlossene Mobiltelefon setzt. Es gibt lediglich Radio (UKW und DAB), Mediastreaming via Bluetooth oder SD-Karte, (Bluetooth-)Telefonie, sowie Zugriff auf diverse Einstellungen des Systems. Ich überspringe die Ersatzbeschaffung eines iPhones 6s Plus, welches zeitgleich mit iOS 9.2.1 den Weg zu mir fand.

Nächster Versuch der Kopplung, dieses Mal mit neuerer HW- und Firmware am iPhone. Den Weg zu Skoda zwecks Firmware-Update des Infotainmentsystems habe ich mir vorerst gespart, da der 2. Versuch deutlich erfolgreicher verlief.

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Und das war es dann auch an Funktionen. Du bekommst jetzt Zugriff via USB auf die Telefonie Deines iPhones, inkl. aller Audio-Leistungen (Musik, Podcast, Hörbücher), der Navigation via Karten-App plus der Nachrichten-App. Die Skoda-Taste bringt einen zurück in das Hauptmenü von „Bolero“. Das war es … nicht mehr und nicht weniger. Naja … doch, es gibt schon etwas mehr:

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Einige wenige Audio-Apps werden auf der 2. Seite des Displays angezeigt. Das System fand die TuneIn-Radio-App und mittlerweile zusätzlich die NPR-Radio-App auf meinem iPhone. Ganz generell werden als 3rd Party-Applikationen momentan wohl nur Audio-Apps unterstützt. Eine brauchbare Auflistung dieser Apps findet sich hier: http://www.carplaylife.com/category/apps/

Nun zum „Betatest“ und den Erfahrungen im täglichen Betrieb:

  1. Man sollte glauben, dass eine USB-Verbindung jeder drahtlosen überlegen ist. Weit gefehlt. Die USB-Verbindung ist – in meinem Falle – unberechenbar. Mal koppelt sie im 3. Versuch, mal koppelt sich das Telefon ab. Mal mitten im Telefonat, mal in der Navigation oder gerne auch beim kurzen Blick auf WhatsApp wenn ich an der Ampel stehe. Gerne hätte ich auch mehr Photos aus dem laufenden Betrieb gezeigt. Das geht aber nicht, da das Telefon sofort die USB-Verbindung verliert, wenn ich es hochnehme und aus einer laufenden Navigation zur Kamera wechsle. Dann kann ich zwar fotografieren, aber leider keine Bilder des CarPlay Screens machen, da dieser nach Verlust der USB-Verbindung sofort verschwindet. Bei Gelegenheit lade ich dann Bilder nach, insbesondere welche von der laufenden Navigation. Dafür muß ich aber eine 2. Kamera mit ins Auto nehmen. Zusammenfassung: USB-Kabel stecken – Handy weglegen und möglichst bis zum Ziel nicht anfassen.
  2. Nun wollen wir telefonieren. Dazu drücken wir – wie gewohnt – die Telefontaste am Multifunktionslenkrad. Weit gefehlt, denn DAS funktioniert nicht im CarPlay-Modus. Die Taste im Lenkrad greift nur auf Bluetooth gekoppelte Telefone zu. Zum Wählen mit dem iPhone berührt man die Telefon-App auf dem „Bolero“-Bildschirm und – welch Überraschung – es meldet sich meine Freundin SIRI und fragt wen ich anrufen möchte. Man sagt den Namen und es wählt. Sauber, zuverlässig und so macht dann Spracherkennung auch Spaß. Bei mehreren Nummer sagt SIRI ob Sie „Mobil“, „Arbeit“ oder „Privat“ wählen soll. Interessant ist auch, dass SIRI die Texte variiert. Wenn möchtest Du anrufen ? Wen darf ich wählen ? Da ich mit dem iPhone in der Hand SIRI nicht nutze, ist mir das nie aufgefallen. Im Auto wähle ich erstmals ausschließlich mit Sprachsteuerung. Das alles funktioniert problemlos und wenn man mag kann man auch am Bildschirm durch das Telefonbuch scrollen. Das geht alternativ auch am iPhone, wenn denn die USB-Verbindung hält.
  3. Wir wollen navigieren ? Dazu kann ich die Navigation traditionell am iPhone starten, dann die USB-Kopplung vollziehen und am Infotainmentsystem läuft die Navigation sofort und ohne Unterbrechung weiter und die passende Karte wird angezeigt. Die Sprachausgabe mit den Fahrhinweisen über die Bordlautsprecher funktioniert ebenfalls einwandfrei. Will man eine neue Navigation nach der USB-Kopplung starten, so meldet sich ebenfalls zuerst SIRI. Straßennamen funktionieren perfekt, nur bei der Suche nach Sonderzielen sollte man schon die genaue Beschreibung kennen. „Checkpoint Charlie“ ist problemlos, aber „Courtyard Hotel Berlin Mitte“ wird plötzlich zum „Spandauer Damm“, da dieses Ziel bei Apple korrekt „Courtyard Berlin City Center“ heißt. Mit der Steuerung und Bedienung kann ich mich anfreunden, finde es sogar gut wie SIRI damit umgeht. Was jedoch überhaupt nicht geht ist die grafische Darstellung und hier komm ich zum eigentlich Schwachpunkt. Wie gesagt, die Bilder folgen bei Gelegenheit, aber die Darstellung ist schon sehr unvorteilhaft. Trotz identischer Bildschirmgröße des Infotainmentsystems im Vergleich zu einem Bordnavi, wirkt die CarPlay-Navigation übermäßig groß und klobig. Wer eine 1:1 Darstellung der iPhone-Navigation erwartet liegt komplett daneben. Es macht den Anschein, als ob mit einer optimalen Darstellung experimentiert wurde,  ohne diese wirklich gefunden zu haben. Wenig Kartendetails, zu große Hinweismenüs, die viel Platz kosten. Ein kaum wahrnehmbarer 3D-Modus. Mir fehlt insbesondere eine detailreiche Naheinstellung, die man gut gebrauchen kann wenn man in Gebiete fährt, die viele Nebenstraßen haben. Dieser Screenshot von ZD gibt einen ganz guten optischen Eindruck wieder: http://goo.gl/y4k7fq. Von Detailvielfalt wie am iPhone kann nicht mehr die Rede sein. Wichtig zu wissen ist auch, dass man kein alternatives Kartenmaterial nutzen kann. Kein GoogleMaps, kein Navigon, keine HERE-Maps, kein garnichts und somit auch keine Offline-Navigation. Für CarPlay-Navigation benötigt man immer die Apple Karten-App und eine aktive Mobilfunkverbindung.
  4. Dann noch zur Medianutzung, der Funktion, die problemlos das tut, was man auch vom iPhone her kennt. Playlists, Alben, Apple Radio, etc. Vorspulen, Titel springen … alles wie gewohnt und das dann auch ohne SIRI. Zur Steuerung kann man auch das iPhone in die Hand nehmen. Weitere Audio-Services wie Spotify oder Deezer (welche ich nicht nutze) sind über die passende App steuerbar. Meine Erfahrungen mit TuneIn Radio sind gemischt. Die Bedienung läuft sauber, aber manchmal hakt das Audio-Streaming, wenn man gleichzeitig navigiert.

Erstes Fazit: Als Apple Fanboy bin ich irgendwie glücklich „dabei“ zu sein, objektiv betrachtet ist es aber definitiv nicht der Sprung in eine neue Welt. Genau genommen ist es  eine große Dummheit das „Bolero“-System für CarPlay zu ordern. Es ist ein gigantischer, bedientechnischer Rückschritt gegenüber der traditionellen Bluetooth-Kopplung und einem fest verbauten Navi. Von dem Skoda-Firmware-Update kann man maximal mehr USB-Stabilität erwarten, da die gesamte sonstige Software in den Händen von Apple liegt. Gerne hätte ich dieses System auch mit meinem Microsoft Lumia 640XL getestet, aber leider gibt es von Microsoft keine MirrorLink App. Android-Telefone  rühre ich aus Prinzip nicht an und deshalb fällt ein weiterer Test mit anderen Telefonen aus. Es gibt Gerüchte, dass Microsoft mit mehr WM 10-Nutzern evtl. die MirrorLink Funktion nachliefert.

P.S.: Noch eine letzte Anmerkung zur USB-Kopplung. Es macht den Eindruck, als ob diese zuverlässiger funktioniert wenn das Fahrzeug 2-3 Minuten in Betrieb war. Eine  sofortige Kopplung nach dem Starten in der Tiefgarage schlägt fast immer fehl. Erst wenn ich das Fahrzeug aus der Parklücke heraus manövriert habe und die Rampe hochgefahren bin, klappt die Verbindung deutlich zuverlässiger. Somit lege ich neuerdings morgens eine „CarPlay Gedenkminute“ in der Tiefgaragenausfahrt ein, um das System in Betrieb zu nehmen 😉

Terrassen-Klimatisierung – ein einfacher Hack


Nach dem heissesten Juli seit Anbeginn der Aufzeichungen zu Temperaturverläufen hier die Lösung für die pragmatische Klimatisierung. Danke Jens für die Idee.
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Einfach einen Gardena Schlauchregner an den Wintergarten geklebt und geschraubt.
Der Ansatz: Adiabatische Kühlung – in meiner einfacheren Wortwahl: Verdunstungskälte
Die Luftfeuchtigkeit in Untermenzing beträgt jetzt gerade im Sommer durchschnittlich 30%. Wenn man nun diese Luft bei 32°C auf 100% erhöht, kühlt die Luft auf 14°C ab – woher ich das weiß? Google.

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Die Komponenten:

Abkühlung marsch…

Wanderer, kommst Du nach Aschaffenburg …


Sternzeit Juni 2015 … der perfekte Tag im Raumabschnitt Terra. Noch schnell einen Onlineeinkauf für ein Videochat-Headset tätigen. Ein leichtes Zucken geht durch die Hand, als die Preissuchmaschine „redcoon“ als günstigen, seriösen und zuverlässigen Anbieter auswirft. Die redcoon, die mir seinerzeit ein nicht gerade preisgünstiges Revo K2 geliefert hat. Ein Gerät voller Fingerabdrücke, losen Kabeln, etc. … im redcoon Sinne also ein nagelneues Produkt. Meine damalige Anfrage in der Servicehotline ergabe: „och … das kommt öfters mal vor“. Ok. Das ist 3-4 Jahre her und nun ein neuer Versuch mit mir und redcoon. Gesagt – getan. Das Headset in den Warenkorb. 27,95 EUR, versandkostenfrei. Ja, ich hätte das gern in eine Packstation geliefert bekommen und lege die alternative Lieferadresse an. Beim check-out suche ich dann aber verzweifelt nach meinen Freunden vom US-Online-Bezahlservice bzw. der Kreditkartenoption. Ich suche und suche und suche … und finde es nicht. Na egal, es gibt die Option „auf Rechnung“ kaufen durch den Dienstleister „Klarna“. „klick“ … und die Transaktion wird abgelehnt. Ich kürze jetzt hier ab, weil ich immer noch unter Schock stehe. Der herbeigerufene Online-Chat erklärt mir: „Kreditkarte, PayPal und Klarna-Bezahloptionen werden für Lieferungen an Packstationen nicht angenommen.“ …. Sternzeit 2015 … ja, es steht im klein gedruckten der Webseite, aber ich denke, dass Herr Kellerhals doch recht hat, wenn er all die Online-Ausflüge der Media-Saturn nicht finanzieren möchte. Ein mir komplett unbekannter eBay-Anbieter hat sich dann den Umsatz gesichert. Tadellos, PayPal, Packstation, fast identischer Preis … genau so wie jeder Online-Kunde es zur Sternzeit 6/2015 haben möchte !

Wir spielen mit RFID … Nachtrag 6.3.2015


Nachtrag 6.3.2015

Damit Ihr ein Gefühl dafür bekommt, wie das Live aussieht habe ich ein kleinen Film gemacht. Der grüne RFID-Chip löst folgendes AppleScript aus:

— iTunes : BestSong

tell application „iTunes“

activate

delay 10

play track „Below My Feet (Live)“

end tell

Die 10 Sekunden Delay müssen sein, da der Song aus der Cloud kommt und sonst nicht rechtzeitig bereit gestellt wird. Nimmt man den RFID-Chip vom Leser stellt iTunes den Song auf Pause.

Wir spielen mit RFID Tags


RFID – lange angekündigt, aber wo kann ich es privat nutzen ? Hier mal ein praktisches Beispiel. Die Vorgeschichte dauert etwas länger. Bereits auf der IFA 2008 (!) stellte die französische Firma Violet ein Produkt namens „mir:ror“ vor. Dieses Produkt ist nichts anderes als ein USB-Lesegerät für RFID-Chips. In Verbindung mit der passenden Software liessen sich diese Chips programmieren und lösten bedingte Aktionen am PC aus. Leider ist die Firma mittlerweile Pleite und man kommt an ein neues Originalprodukt inkl. der Software kaum noch heran. Die Software konnte natürlich auch nicht mehr den Releaseständen der Betriebssysteme folgen. Man(n) muss also etwas basteln. Wir benötigen:

  • erweiterte Grundkenntnisse in französisch oder Google Translate
  • einen iMac mit OS/X 10.8, 10.9 oder 10.10
  • einen Violet mir:ror
  • eine Ladung Violet ztamp:s, alternativ Violet Schlüsselanhänger oder Nano:ztags (alles RFID Chips)
  • und die Reflexio-SW, die man hier kostenlos bekommt: http://lcprod.net/bonus/reflexio (en francais)

Die benötigten Violet-Produkte finden sich häufig bei eBay.fr oder anderweitig in Gebrauchtbörsen. Etwas Geduld ist nötig, da nicht jeden Tag was im Angebot ist. Wenn man alles zusammen hat, installiert man sich die passende Reflexio-SW, steckt das Lesegerät „mir:ror“ in den USB-Port und los geht’s. Die SW fordert einen auf, den ersten RFID-Chip auf das Lesegerät zu legen. Man kann den Chip mit einem Namen versehen und dann eine Aktion zuordnen. Standardmäßig gibt es folgende Aktionen:

  • DVD auswerfen
  • DVD schliessen
  • iTunes aktuelles Stück spielen
  • iTunes pausieren
  • iMac runter fahren
  • iMac Ruhezustand
  • VLC Radio Station spielen
  • VLC stoppen

Dies alles sind nur mitgelieferte Beispiele. Alle obigen Aktionen sind in AppleScript geschrieben und lassen sich beliebig editieren oder um eigene Funktionen erweitern. Die nötigen Scripts finden sich in /library/application support/reflexio. Funktioniert alles wunderbar. Meine Lieblingsanwendung: Einen Chip (ztamp:s) unter die Lieblingskaffeetasse kleben (ist offensichtlich spülmaschinenfest und hält schon > 100 Wäschen). Wenn ich mit der Kaffeetasse an den iMac komme und die Tasse auf das Lesegerät stelle (ist wie dafür gemacht)  wird iTunes gestartet und mein Lieblingslied gespielt. Geht aber wahrscheinlich noch kreativer.

Kleiner Seiteneffekt, den ich zufällig gefunden habe: Ich hatte mir einen Chip in die Geldbörse geklebt und wollte etwas auslösen, wenn ich die Geldbörse gegen das Lesegerät halte. Dabei haben sich immer 2 Chips zur Programmierung gemeldet. Nach etwas experimentieren fand ich heraus, dass ein Chip in meiner Lufthansa-Kreditkarte steckt und auch diesem Chip kann ich Aktionen zuweisen. Lufthansa nutzt die Funktion an den diversen Automaten. Dort gibt es anstelle eines Kartenlesers eine Fläche, gegen die ich die Kreditkarte halten muss. Angeblich geht das auch mit dem Chip, der sich im maschinen-lebaren Reisepass befindet … konnte ich noch nicht testen.

Viel Spaß beim Basteln 👍

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Fluch und Segen des Internets – Stichwort: dynamisches Pricing


Aus meiner frischen F-Secure Erfahrung heraus (siehe Nachtrag bei: https://tech.sahlmann.com/2015/02/24/vpn-everywhere-f-secure-freedome/) hier noch ein weiteres schönes Beispiel für sog. dynamisches Pricing. Der Weltmeister im dynamischen Pricing ist wohl booking.com, ein Hotelbuchungssystem. Als ich vor einiger Zeit im Urlaub nach einem Anschlussquartier gesucht habe, ist mir deren Preisgebaren aufgefallen. Man nutze folgendes Testsetup: Ein Browser mit Account, ein Browser ohne Account und – wer es zur Hand hat – ein Tablet mit der booking.com App, idealerweise ein iPad. Warum ein iPad ? Es finden sich im Web diverse Geschichten, dass iPad Nutzer eine höhere Kaufkraft haben und dementsprechend die Angebote teurer sind. Mein Test-Setup am heutigen Tag: ein Imac: Safari mit Account und Cookies und Firefox ohne Account und Cookies. Ich bin übrigens kein Stammkunde, sondern habe erst einmal im Dez 2012 ein Hotel über die Plattform gebucht. Abfrageszenario: New York, Geschäftsreise, 7 Tage, 14.-21.3.2015, 1 Erwachsener, 5 Sterne, Kundenbewertung > 8.0. Die Abfrage erfolgte innerhalb von 3 Sekunden. Das Hotel war das erste in der Liste. Hier ist das Ergebnis, welches einem die Sprache verschlägt:

Bildschirmfoto 2015-02-24 um 16.20.40 Bildschirmfoto 2015-02-24 um 16.20.54

Glatte 761 EUR ! Gerne suchen wir weitere Beispiele, auch von anderen Plattformen.