Billigst WLAN in Wall Accesspoint


Auf Amazon.de gefunden – danke Marcus für den Tipp.

Beginnen wir mal mit zwei Bildern zum Produkt:

Und jetzt mit dem Marketing Text des Anbieters auf amazon.de

Professionelles Design für die Hotel-und Home-Dekoration Produkte WiFi Access Point, um den Nutzern mit komfortablen WLAN-Service mit Standard-86-Boxen, mit der bestehenden Gebäude-Struktur, ohne mehr Zeit und Kosten, können Sie ganz einfach ein Wireless-Netzwerk komplett eingerichtet.

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12V USB KFZ Ladeadapter(-schrott)


Frisch aus China angekommen und schon für völlig untauglich erklärt. Vollmundig werden 2 USB Ports mit 2x 2A und 1x 1A angepriesen. Wäre die Lösung aller Lade-Probleme im Auto.

Nachteil: Es kommen nur ca. 500mA in Summe aus dem Gerät. Also einmal zerlegt um es zu verstehen:

Ursachenforschung:

a) 5A bei 5V – sind 25Watt. Der DC-DC Stepdown Konverter ist ein gängiger AD85063 – der liefert nach Spezifikation nur 1000mA bei 12 V Eingangsspannung.

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Ping Sweep in verschiedenen Betriebssystem Welten


Eigentlich völlig trivial.
Anforderung: Ich bin in einem Netz und habe keine Ahnung wer da um mich herum ist – oder wen ich überhaupt sehen darf oder wo was ist.

Beispiel: Was ist denn in meinem Netz 192.168.178.0/24 dahoam los?

AngryIP – ein bewährtes Tool

Kostenlos herunterzuladen – scannt zuverlässig Netze und findet auch offene Ports.

Auf der Kommandozeile (Terminal)

Viele Wege führen zum Ziel, der sinnvollste ist nmap zu installieren.

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Brick’R’knowledge Arduino Bastelei


Aus dem Lieferprogramm der Allnet GmbH – Brick´R´Knowledge, das Lego Technik mit Niederspannung. Ziel der Bastelstunde: Die mit WS2812 Controller ausgestatteten RGB LED Bricks mit einem Arduino Nano zum Leuchten zu bringen.

 

Ein wenig Marketing dazu findet sich auf der Website des Herstellers
Die nötige FASTLED Bibliothek findet sich hier – gibt auch reichlich Beispiel-Code.

Die beteiligten Bricks

IMG_7737

Arduino Brick
RGB LED Brick mit Anschlüssen links und rechts
RGB LED Brick T-Stück
Einspeise Brick – rosa ist übrigens die Datenleitung – Dokumentation hat der Hersteller nur auf der Platine 😦
und ein beliebiges 9V Netzteil

Das Ergebnis
gefilmt mit meinem iPhone, geschnitten mit iMovie für iOS

Der Beispiel-Code

#include "FastLED.h"
 FASTLED_USING_NAMESPACE
#if FASTLED_VERSION < 3001000
 #error "Requires FastLED 3.1 or later; check github for latest code."
 #endif
// Das ist der Ausgang am Brick/Arduino Nano an den das rosa Kabel angeschlossen werden muss
#define DATA_PIN    6
 #define LED_TYPE    WS2812
 #define COLOR_ORDER GRB
 // Anzahl der Bricks mit LEDs
 #define NUM_LEDS    17
 CRGB leds[NUM_LEDS];
#define BRIGHTNESS         60
 #define FRAMES_PER_SECOND  60
void setup() {
 delay(3000); // 3 second delay for recovery
// tell FastLED about the LED strip configuration
 FastLED.addLeds<LED_TYPE,DATA_PIN,COLOR_ORDER>(leds, NUM_LEDS).setCorrection(TypicalLEDStrip);
 //FastLED.addLeds<LED_TYPE,DATA_PIN,CLK_PIN,COLOR_ORDER>(leds, NUM_LEDS).setCorrection(TypicalLEDStrip);
// set master brightness control
 FastLED.setBrightness(BRIGHTNESS);
 }
// List of patterns to cycle through.  Each is defined as a separate function below.
 typedef void (*SimplePatternList[])();
 SimplePatternList gPatterns = { rainbow, rainbowWithGlitter, confetti, sinelon, juggle, bpm };
uint8_t gCurrentPatternNumber = 0; // Index number of which pattern is current
 uint8_t gHue = 0; // rotating "base color" used by many of the patterns
void loop()
 {
 // Call the current pattern function once, updating the 'leds' array
 gPatterns[gCurrentPatternNumber]();
// send the 'leds' array out to the actual LED strip
 FastLED.show();
 // insert a delay to keep the framerate modest
 FastLED.delay(1000/FRAMES_PER_SECOND);
// do some periodic updates
 EVERY_N_MILLISECONDS( 20 ) { gHue++; } // slowly cycle the "base color" through the rainbow
 EVERY_N_SECONDS( 10 ) { nextPattern(); } // change patterns periodically
 }
#define ARRAY_SIZE(A) (sizeof(A) / sizeof((A)[0]))
void nextPattern()
 {
 // add one to the current pattern number, and wrap around at the end
 gCurrentPatternNumber = (gCurrentPatternNumber + 1) % ARRAY_SIZE( gPatterns);
 }
// Ein paar Effekte
void rainbow()
 {
 // FastLED's built-in rainbow generator
 fill_rainbow( leds, NUM_LEDS, gHue, 7);
 }
void rainbowWithGlitter()
 {
 // built-in FastLED rainbow, plus some random sparkly glitter
 rainbow();
 addGlitter(80);
 }
void addGlitter( fract8 chanceOfGlitter)
 {
 if( random8() < chanceOfGlitter) {
 leds[ random16(NUM_LEDS) ] += CRGB::White;
 }
 }
void sinelon()
 {
 // a colored dot sweeping back and forth, with fading trails
 fadeToBlackBy( leds, NUM_LEDS, 20);
 int pos = beatsin16(13,0,NUM_LEDS);
 leds[pos] += CHSV( gHue, 255, 192);
 }
void confetti()
 {
 // random colored speckles that blink in and fade smoothly
 fadeToBlackBy( leds, NUM_LEDS, 10);
 int pos = random16(NUM_LEDS);
 leds[pos] += CHSV( gHue + random8(64), 200, 255);
 }
void bpm()
 {
 // colored stripes pulsing at a defined Beats-Per-Minute (BPM)
 uint8_t BeatsPerMinute = 62;
 CRGBPalette16 palette = PartyColors_p;
 uint8_t beat = beatsin8( BeatsPerMinute, 64, 255);
 for( int i = 0; i < NUM_LEDS; i++) { //9948
 leds[i] = ColorFromPalette(palette, gHue+(i*2), beat-gHue+(i*10));
 }
 }
void juggle() {
 // eight colored dots, weaving in and out of sync with each other
 fadeToBlackBy( leds, NUM_LEDS, 20);
 byte dothue = 0;
 for( int i = 0; i < 8; i++) {
 leds[beatsin16(i+7,0,NUM_LEDS)] |= CHSV(dothue, 200, 255);
 dothue += 32;
 }
 }

 

Atlona HDMI Switch – erster Einsatz


Nach den Gedanken zu HDMI Switches im Februar 2016 musste er her:
Der AT-UHD-PRO3-44M – bestellt – geflashed – und dann ein paar Umbauten dahoam durchgeführt.
AT-UHD-PRO3-44M_Firmware
Zuerst den GigaBlue Quad Receiver von 2 auf 4 Tuner aufgerüstet, im Keller gibts mehr Anschlüsse für SAT und Kabel. Damit kann mehrfach gleichzeitig aufgenommen werden und auch ein laufendes Programm angeschaut werden.

Dann Umbau des GigaBlue, eines ROKU und ein Amazon FireTV in den Keller. An den Atlona Switch angeschlossen – dazu den vorhandenen MacMini Server angestöpselt. In einer Testversion vor Einbau in einen 19″ Schrank sieht das ganze so aus:

  • GigaBlue Quad Plus
  • darunter der Atlona Switch, daneben der ROKU3 und ein Amazon FireTV
  • ein paar Patchpanels
  • ein Mikrotik RB3011 UiAS
  • ein Ocedo Switch S24
AtlonaKeller

Atlona Switch Test Setup

Jetzt neu in unserem Elektroanschlussraum:
4x HDMI Eingang
4x HDBaseT Ausgang – dazu noch einmal HDMI

Vorteile
Receiver und Media Player im Keller
Durch die AT-UHD-EX-70C-RX HDBaseT Empfänger kann jetzt an jedem Ort mit Cat6 ein HDMI Signal ausgegeben und ein Infrarot Fernbedienungssignal weitergeleitet werden.

AT-UHD-EX-70C-RX
Sieht gut aus – vom Schlafzimmer über die Fernseher im Erdgeschoss bis zum TV im Badezimmer läuft jetzt alles synchron.

Nachteil
Das Investment – hier eine vorsichtige Kostenschätzung

  • 60 EUR für zwei GigaBlue Tuner
  • der Atlona Switch – deutlich teurer
  • vier Atlona AT-UHD-EX-70C-RX HDBaseT Receiver mit IR Empfängern – auch teuer

Die nächsten Schritte
Einbau in ein Rack, Auswahl der Media Player – Lösen der Fernsteuer-Problematik bei Geräten die im Keller eingebaut sind (wer hat schon noch Infrarot in Zeiten von Bluetooth).

Arduino Basteleien mit LED´s


Angefixt durch Allnet´s Brick-R-Knowledge, insbesondere die Bricks mit dem WS2812B Chip war der Zwang da das Thema ein wenig weiter zu treiben. Die WS28xx Chips steuern jede RGB LED einzeln an, damit sollten sich lustige Farbspielereien basteln lassen.

Also, rein in Amazon und ein wenig Spielzeug bestellt:

1x Arduino Uno
1x Steckbrett
Eine handvoll Kabel
LED Streifen,  LED Matrixen – hauptsache alles mit den WS28xx Chips.
Dazu ein stabilisiertes Netzteil, ein PC oder Mac mit der Arduino Software (IDE) und ein USB Kabel.

Alles auf den Basteltisch geworfen und mit ein paar Krokoklemmen und Kabeln verbunden.

Los gehts:

a) Arduino IDE starten
b) die fertige FastLED Library in Entwicklungsumgebung laden – gibts bei GitHub: https://github.com/FastLED/FastLED/releases
c) los gehts:

ColorPalette

Die Ansteuerung der WS28xx Chips geschieht über eine Datenleitung und ein asynchrones serielles Protokoll. Erinnert mich an meine Jugend an einem VT52 Terminal, welches seriell über eine 20 mA current loop Schnittstelle an einer PDP/11 angeschlossen war. Später kamen dann VT100 mit RS232.
Technische Spezifikationen dazu finden sich hier und auf google.

Nach dem Zusammenstecken kommt das klicken und tippen. Anzahl der LED´s auf dem Streifen, der Matrix etc. über #define NUM_LEDS an die FastLED Library übergeben, sollen ja alle leuchten.

Den Controller Typ mit #define LED_TYPE festlegen und dann sich auf dem Arduino einen freien digitalen Ausgang suchen (#define LED_PIN).

Sofern die Versorgungsspannung passt bietet die Library schon einige nette Beispiele für Animationen.

praktischer Nutzen – leider nein. Spassfaktor – ganz gross.

 

Nach der Wiesn ist vor der Wiesn – praktische (?) Visualisierung von Bierzelt-Besuchen


Nachdem mich Heatmaps bei der Visualisierung von WLAN Netzen in den Schlaf verfolgen war es an der Zeit einen anderen praktischen Einsatzzweck für die Form der Darstellung zu finden.
Zur Geschichte der Heatmap findet sich einiges auf Wikipedia.
Das Tool zur Visualisierung von Daten in meinem Tagesgebrauch ist Excel, hier lassen sich Grafiken hinterlegen und Zellen mit Farben hinterlegen. Ist das praktisch? Nein.

So sollte es daher nicht aussehen:
http://peltiertech.com/heat-map-excel-conditional-formatting/

Nächster Versuch – Google Maps. Hier gibt es ohne Ende Beispielcode. Als „Nicht-Entwickler“ eher schwierig, aber der Blog lebt von Herausforderungen.

Kaum die richtigen Keywords getippt und eine Lösung gefunden:
https://developers.google.com/maps/documentation/javascript/examples/layer-heatmap
Heatmaps1

Passt gefühlt auf Anhieb. Der Javascript und HTML Code erschliesst sich mir als Laien nicht so ganz, aber empirische Ermittlungen während auf Sky 3x James Bond läuft führten dann zu weiterem Wissen:

Erstmal einen API Key generieren, damit 25.000x pro Tag diese Visualisierung gestartet werden kann – hier:
https://console.developers.google.com/start
Sieht dann so etwa aus:
Heatmaps2

Mit Google Maps finden sich dann auch die mehr oder minder passenden Koordinaten der Bierzelte, die ich dann in Excel zusammengebaut habe. Verketten() ist die Formel der Wahl.

Heatmaps3

Je nach Anzahl der Besuche und ohne weitere Rückschlüsse auf den möglichen Alkoholkonsum vom Breiten/Längengrad ein paar Nachkommastellen abgezogen und dazuaddiert sieht das dann in dem HTML Code so aus:
Heatmaps4

Und dann vom Editor im Browser:
Heatmaps5

Fazit
Praktischer Nutzen: heute Null, morgen findet sich hier sicher ein Einsatzzweck.
Hier noch einer der Denkanstösse, die mich zu dem Blogartikel geführt haben:
NetSpot_heatmap
Vorschläge wie ich das besser machen kann sind jederzeit willkommen.