„Tischlein deck dich!“


Frei nach den Gebrüdern Grimm und unserem Bayrischen König Ludwig der in Schloss Linderhof einen versenkbaren Essstisch hatte.

Das Thema heute und hier ist ein anderes – „Tischlein beweg dich“. Nach ersten Experimenten mit dem neuen Möbelstück kommen jetzt die interessanteren Leistungsmerkmale an den Start: Bewegt sich der Tisch auch per App Steuerung?

Zwei Schritte: das Bluetooth Modul eingesteckt und die App aus dem Google Play Store heruntergeladen.

Smart_Office_BT_–_Android-Apps_auf_Google_Play

Bluetooth Dongle

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Eve Energy – ein Review der anderen Art


Review´s gibt es reichlich zum Elgato Eve Energy. Warum dann noch eine Version?
1. Weil ich das Ding angeschafft habe
2. Es gibt mehrere unterschiedliche Versionen der Hardware – das weckt Interesse.
3. Bin schon immer grosser Fan von Elgato Produkten gewesen.

Was macht das Elgato Eve Energy?
Eve reiht sich in die Menge der schaltbaren Steckdosen mit Messfunktion des Stromverbrauchs ein. Der USP: Eine Apple HomeKit Lösung mit Bluetooth 4.0. Schaltet bis 2500W. Kosten ca. 49 EUR

Kaufen: Amazon Affiliate Link

Wo kommt der Name her? Das Internet sagt aus dem Pixar Film WALL-E.

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ayControl- Teil 2


Nach dem ersten Test jetzt gleich ein praktischer Einsatz. Die Visualisierung einer umfangreichen Lichtsteuerung.

Nochmal Schritt für Schritt:

a) KNX Adressen – diesmal nicht laden, da der Elektriker die Projektdatei dem Kunden nicht zur Verfügung stellt.
b) Steuerelemente auf Basis der KNX Gruppenadressen zuweisen
c) Struktur der Räume festlegen / Ausrichtung für das entsprechende Endgerät festlegen.
d) Navigation zusammenstellen
e) Hintergrundgrafiken laden

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KNXmonitor.com – ein neuer interessanter Webdienst


Vorab: Das Tool macht nur Sinn, wenn man eine Haussteuerung auf Basis KNX baut oder betreibt. KNX Monitore an sich gibt es mehrere auf dem Markt.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Was braucht der KNX Monitor als Webapp um die Bus Telegramme auszulesen?

  1. Internet Anbindung mit Port Freigabe (und sinnvollerweise eine Accessliste, damit nicht jeder per Freigabe auf den heimischen KNX schreiben kann)
  2. Ein KNX IP Interface – beispielsweise ein Weinzierl 730 oder 731, gibts auch von ABB und Busch/Jäger

Schritt für Schritt:

a) Auf KNXMonitor.com registrieren – Im Januar 2017 ist die Applikation noch kostenlos

knxmonitor

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Nanoleaf Aurora goes FC Bayern


Vorgestern im Internet gefunden – bisher kannte ich Nanoleaf als Hersteller von merkwürdigen E27 kompatiblen LED Lampen.
Heute als echte Innovation schon dahoam.

Was ist Nanoleaf Aurora?
Dreieckige LED Flächen mit RGBW und einer Homekit kompatiblen App – klar, auch für Android verfügbar. Erinnert mich ein wenig an die Moodlights der 90er Jahre.
Interessant: Die Dreiecke leuchten gleichmässig vollflächig und sind über eine vierpolige Stromschiene verbunden. Die Steuerung geschieht über die App mit Wecker und einfach einstellbaren Effekten. Die LED´s hängen sicher an WS281x kompatiblen Chips – interessant dabei ist, dass die App sofort das zusammengesteckte Muster korrekt erkennt. Ist also noch ein wenig mehr Intelligenz in den Panelen.

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ayControl KNX Steuerung für ein smartes Dahoam


Wir schreiben das Jahr 2005 – Kilometer über Kilometer Kabel wurden dahoam verlegt. Das Heimnetzwerk ist inzwischen auf 46 Cat7 Netzwerkdosen angewachsen – die nächste Erweiterung in Richtung Garage folgt. Der KNX Bus für die Steuerung der Gewerke Licht, Beschattung und sonstige Versorgung wurde ursprünglich von einem Gira Homeserver 2, dann Homeserver 3 gesteuert.

girahomeserver3

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Philips HUE gepaart mit Sonos


Home Automation ist ein Thema, das in zunehmend mehr Haushalten Einzug hält. Die Idee eines intelligenten „zu Hause“, das verschiedene Elektronikkomponenten zu einer Einheit verschmelzen lässt, ist sehr reizvoll. Leider scheint dieses Szenario in vielen Fällen nur eine theoretische Vision zu sein, die von der Realität weit entfernt ist.

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit den Komponenten der beliebten Philips HUE und Sonos Serien, die für sich genommen sehr ausgereift und praktisch wirken, aber leider nur schwer zu einer reibungslosen Zusammenarbeit zu bewegen sind.
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Strom selbermachen Teil 2


Nach dem grossen Erfolg aus Teil 1 gehts jetzt logischerweise in die Großindustrielle Produktion von Strom. Nicht Einspeisen, sondern selber verbrauchen ist das Ziel. Bin dank diverser Experten-Gespräche nun schlauer. Der Fachbegriff für meinen Wahnsinn ist Guerilla PV.
Ziel des heutigen Experiments – mehr Strom erzeugen und visualisieren.

Gesucht, gefunden: Ubiquiti liefert nicht nur WLAN Equipment, Switches, IP Telefone und Hausautomationsprodukte, sondern auch PV Module, on Grid Inverter und ein passendes Gateway für eine Cloud Plattform, die den erzeugten Strom visualsiert.

Schnell mal ein neues Panel bei Allnet bestellt – diesmal im richtigen PKW abgeholt und in den Garten gestellt. Dazu ein Ubiquiti SunMAX Inverter mit passendem Gateway.

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Wo geht der Strom hin?


Erkenntnis aus dem vorherigen Blog Artikel – der Strom kommt aus der Steckdose. Check!
Nachdem der Weg das Ziel ist – wo geht der Strom hin?

a) in Espressomaschine, Waschmaschine und den TJ10000 – ein Freud vom Terminator?

Sieht dann visualisiert so aus:

Stromverbrauch

12.6kWh in drei Stunden abzgl. 1.5kWh die das Haus in der Zeit für IT, Kühlschränke, Umwälzpumpen etc. braucht sind dann knapp 11 kWh. Nach meinem Tarif bei den Stadtwerken 2,30 EUR.
Was hab ich dafür bekommen?
Vier Milchkaffee, 12 Hemden gewaschen und gebügelt, ein wenig TV und Musik und eine Runde durch die Spülmaschine.

Schonmal nicht schlecht, also weiter gerechnet:

Das gemeine Macbook möchte ab und zu geladen werden. Kann man auch grob messen:

Macbook Pro (2012), nach eigener Erkenntnis noch eine Akku Kapazität von 5800 mAh bei 12V – sind knapp 70 Wh (0,07 kWh) – zum laden brauche ich mit meinem Netzteil 120 Minuten – dabei gehen knapp 0,12 kWH durch das Netzteil – also knapp 0,05 kWh mehr als reinpassen. Der Strom bleibt dann irgendwo auf der Strecke. Verlustleistung heisst das, hat man mir zumindest mal versucht zu erklären. 10% Verlust gibts direkt im Apple Netzteil. Kosten für einmal aufladen: 0,03 EUR

Wer es genauer wissen will – einfach nach Coulomb-Effizienz und Energie-Effizienz in Zusammenhang mit der verwendeten Akku Technologie suchen oder hier lesen:

Zum Vergleich noch das Macbook von 2015:
4979 mAh bei 8,6V sind 42,8 Wh (0,042 kWh) – 170 Minuten Ladezeit bei 18W ergibt 0,05 kWh. Kosten für einmal „voll-laden“ dann 1,3ct.
Das Beitragsbild von diesem Artikel zeigt die Tagesprofile überlagert – neues Feature von Discovergy.

Discovergy -Stromverbrauch im Internet


Nach dem Yello Zähler in unserem Haushalt folgt jetzt die nächste Evolutionsstufe. Ein Stromzähler von Discovergy. Nach einem IoT Projekt für ein Berliner Unternehmen hatte ich mich ausführlich mit der Thematik des Stroms in Deutschland beschäftigt.

technisches Bla Bla – vom Kraftwerk nach „dahoam“

Wo kommt der Strom her? Nach der ersten Abschaltung von Kernkraftwerken jetzt – Braunkohle (26%), Steinkohle (19%) und Kernenergie (16%), gefolgt von Gas (11%) und ständig steigend den erneuerbaren Energien (22%) – Stand 2013. Vom Übertragungsnetz zum überregionalen Verteilnetz zum regionalen und lokalen Verteilnetz kommt der Strom dann irgendwann im Keller bei uns an. Hier spielen die Übertragunsnetzbetreiber Amprion, Tennet, Transnet BW,.. mit. Dann gibt es knapp 900 Verteilnetzbetreiber in Deutschland – und einer, die Stadtwerke München, bringt den Strom ins Haus. Durch die Deregulierung muss der Verteilnetzbetreiber nicht mehr umbedingt derjenige sein, der den Zähler betreibt. Hier kommt Discovery ins Spiel.

Was macht Discovery?

Als sog. Messtellenbetreiber liefert Discovergy den Stromverbauch an meinen Stromanbieter – und mir ebenfalls über eine App oder ein Web Frontend.

Logisch – das kostet Geld.
Einmalig 69€ und dann 60€ pro Jahr. Nach Discovery Rechnung sollte ich den Betrieb der Messtelle dann sogar von den Stadtwerken erstattet bekommen (nettes Wortspiel…) – mal abwarten.

Also, bestellt (im Februar 2016) und nach einigen Abstimmungsrunden dann im Juni installiert.

Ausbau-Einbau

Features

Statistiken / Echtzeit Analyse des Stromverbrauchs

Heatmap – typisches Home Office Szenario. Morgens Espressomaschine an, Mittags Essen für Kinder kochen, dann Esspressomaschine am Nachmittag ausgeschaltet.

Heatmap

Stromverbrauch als Heatmap


KWh pro Tag

täglicher Stromverbrauch als Balkengrafik

Benachrichtigungen, falls zuviel Strom verbraucht wird.

Klar, noch mehr Features beim Hersteller.

Einbinden Stromverbrauch in externe Websites

Coole Idee, aber die ID und der Token sind einfache Ziffernfolgen. Hier kann sicherlich der eine oder andere Kunde von Discovery auch ausgelesen werden. Liebe Hacker – greift das mal an, damit der Anbieter nachbessert!

Einbindung

Wer (ver)braucht was?

Viel spannender ist aber zu erkennen welches Gerät wann wieviel Leistung zieht.
Erste Analysen

  • Brother Farblaser aus Standby aufwecken und 9 voll farbige Seiten drucken
  • ECM Espressomaschine einschalten, aufheizen lassen und dann Kaffee mahlen, Espresso aus der Maschine beziehen und Milch aufschäumen
  • was verbrauchen drei Kühlschränke nachts – und warum werfen die nahezu zeitgleich Ihre Kompressoren an?

9_Farbdrucke_plus_Aufheizen

Brother Farblaser


2 Cappuchino ECM

Espressomaschine


Kuehlschraenke

Kühlschränke bei Nacht

Also, wie fast immer für die meisten Leser wenig zielführend, aber vielleicht findet sich ja ein Neukunde für Discovergy oder einen anderen alternativen Messtellenbetreiber. Deutlich informativer als die Verteilnetzbetreiber ist es auf jeden Fall!