AirCheck G2 und iPerf


Nachdem ich es mit der Hilfe von Allnet geschafft habe den Gold Support meines AirCheck G2 zu verlängern konnte ich jetzt die überfällige Version 2 des aktuellen Betriebssystems auf meinen NetScout Tester einspielen. Die neue (Oktober 2017) Version hat diverse Vorteile – ausführlich hier nachzulesen.

Die wesentlichen Änderungen auf einen Blick

  • Login in ein WLAN mit Captive Portal – das funktionierte vorher gar nicht
  • Störquellen Erkennung (Microwellen etc.) – gab es auch nicht
  • Packet Capture
  • iPerf WLAN Performance testen

Alles in Allem ausschliesslich sinnvolle Erweiterungen.

Ein schneller iPerf Test als Proof of Concept

Gebootet, iPerf auf meinem Mac (über WLAN im selben Netz) starten und warten lassen.

iperf Server

AirCheck G2 gebootet, Netzwerk ausgewählt und damit verbunden

WLAN_verbinden

iPerf Test ausgewählt, iPerf Server muss manuell eingetragen werden und dann ein paar Tests gestartet – für alte Aruba 105 und 205 Accesspoints und einen Server, der ebenfalls im gleichen Netz hängt sieht das ganz gut aus:

Der iPerf Server beim Test:

iPerf Mac Wireless

Fazit

Es muss nicht das Fluke eigene Tool „Test Accessory“ sein um iPerf zu testen. Ein PC oder Mac reicht völlig aus. Oder natürlich die Selbstbau iPerf Appliance aus diesem Blog.

WLAN Probleme mit Spectrum Analyzer feststellen


Wenn auf einem Kabel durch Kurzschluss oder sonste Fehler keine Signale weitergeleitet werden geht prinzipiell mal wenig im Netzwerk. Ok, Ausnahme: Kabelpaar 4,5 und oder 7,8 sind kaputt. Dann geht es auf einer Twisted Pair Ethernet Leitung noch mit bis zu 100MBit weiter.

Wie sieht´s aber mit der drahtlosen Übertragung aus?
WLAN Interfaces im Mac oder PC zeigen gerne mal den Sende/Empfangskanal, die Signalstärke und den Signal/Rauschabstand an – dies aber auch nur auf den entsprechenden WLAN Kanälen.

Wo kommen jetzt die Probleme her?

Kurz nochmal zurück zum Kabel: Die Signale/Daten laufen von Punkt A – z.B. einem Switch zu Punkt B – z.B. einem PC. Störungen von Aussen? Eher weniger.

Beim WLAN sieht es leider völlig anders aus:

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Web Basierte Produktivitätstools – meine Auswahl 2017


Vor knapp einem Jahr waren dies meine Tools für den täglichen Arbeitsalltag:

  • Confluence
  • Dropbox
  • Evernote
  • Harvest
  • Jira
  • Office365 ohne Sharepoint
  • Owncloud
  • Protonet

Hier gehts zum alten Artikel aus Juni 2016

Wie sieht es heute aus.

Atlassian´s Confluence

Haben einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht, jetzt als Unicorn mit einer extremen Bewertung und einer traumhaften, auf AWS Cloud gehosteten Lösung. Habe das in nahezu all meinen Projekten im Einsatz. Kostet derzeit 10 USD für 10 User pro Monat.
Die erworbenen Lizenzen für eine selber gehostete Lösung habe ich archiviert.

Bin in diversen Projekten mit drei Browsern auf meinem Mac eingeloggt, das spart bei mehreren Atlassian Accounts die Fehlermeldungen „eingeloggt mit falschem Account“

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Microsoft Azure – zweiter Versuch


Nach dem ersten gescheiterten Versuch im August 2015 jetzt ein neuer Anlauf.

Ziel: Einen Windows Server 2012R2 an den Start zu bekommen um im nächsten Schritt das System in einen Terminal Server für ein Samsung Galaxy S8 mit Dex zu verwandeln.

Los gehts, das Azure Portal kennt mich noch anhand meiner Live ID.
Login über https://portal.azure.com

Sign_Up_-_Microsoft_Azure

Azure_Signup_Status_-_Microsoft_Azure

Wichtig: Kreditkartendaten aktualisieren. Sonst geht nix. Nur neue Live ID´s bekommen 170 EUR Guthaben zum spielen.

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Ubiquiti: Sichereres WLAN mit WPA Enterprise


Kurzer Test – mehr als Proof of Concept für ein späteres Projekt.

Authentifizierung der WLAN Clients über Radius Server in ein paar kleinen Schritten. Voraussetzung:

  • WPA Enterprise fähiges WLAN Equipment – ok, Ubiquiti war gerade greifbar. Kann eingentlich jeder Accesspoint.
  • ein Radius Server für die Nutzerverwaltung – schnell auf meinem Synology NAS installiert.
  • (später ein LDAP Server für die Benutzerverwaltung, für den Test aber unnötig)

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