Web Basierte Produktivitätstools – meine Auswahl 2017


Vor knapp einem Jahr waren dies meine Tools für den täglichen Arbeitsalltag:

  • Confluence
  • Dropbox
  • Evernote
  • Harvest
  • Jira
  • Office365 ohne Sharepoint
  • Owncloud
  • Protonet

Hier gehts zum alten Artikel aus Juni 2016

Wie sieht es heute aus.

Atlassian´s Confluence

Haben einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht, jetzt als Unicorn mit einer extremen Bewertung und einer traumhaften, auf AWS Cloud gehosteten Lösung. Habe das in nahezu all meinen Projekten im Einsatz. Kostet derzeit 10 USD für 10 User pro Monat.
Die erworbenen Lizenzen für eine selber gehostete Lösung habe ich archiviert.

Bin in diversen Projekten mit drei Browsern auf meinem Mac eingeloggt, das spart bei mehreren Atlassian Accounts die Fehlermeldungen „eingeloggt mit falschem Account“

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Microsoft Azure – zweiter Versuch


Nach dem ersten gescheiterten Versuch im August 2015 jetzt ein neuer Anlauf.

Ziel: Einen Windows Server 2012R2 an den Start zu bekommen um im nächsten Schritt das System in einen Terminal Server für ein Samsung Galaxy S8 mit Dex zu verwandeln.

Los gehts, das Azure Portal kennt mich noch anhand meiner Live ID.
Login über https://portal.azure.com

Sign_Up_-_Microsoft_Azure

Azure_Signup_Status_-_Microsoft_Azure

Wichtig: Kreditkartendaten aktualisieren. Sonst geht nix. Nur neue Live ID´s bekommen 170 EUR Guthaben zum spielen.

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Ubiquiti: Sichereres WLAN mit WPA Enterprise


Kurzer Test – mehr als Proof of Concept für ein späteres Projekt.

Authentifizierung der WLAN Clients über Radius Server in ein paar kleinen Schritten. Voraussetzung:

  • WPA Enterprise fähiges WLAN Equipment – ok, Ubiquiti war gerade greifbar. Kann eingentlich jeder Accesspoint.
  • ein Radius Server für die Nutzerverwaltung – schnell auf meinem Synology NAS installiert.
  • (später ein LDAP Server für die Benutzerverwaltung, für den Test aber unnötig)

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802.11ac WLAN – wie schnell ist der Standard in Theorie und Praxis?


Heute ein wenig Theorie – wie schnell können mit 802.11ac Daten ausgetauscht werden. Ist das schneller als mit einem Kabel? Wer das nachfolgende nicht lesen will – Antwort: Nein – nur in der Theorie können 6.9GBit über ein 802.11ac WLAN übertragen werden.

Ein Rückblick in die Vergangenheit….

1995 funkte nach meinem Wissen nur einer – Xircom mit den Netwave PCMCIA Adapter. Geschwindigkeit 1MBit / Sekunde. Protokoll: IPX – Novell Netware, NDIS/ODI für Windows for Workgroups 🙂

 
Habe dazu dank Google einen erheiternden Artikel aus meiner Jugend gefunden – PC Magazine aus Januar 1995:
netwave

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WLAN Messkoffer selber gebaut


Das sinnvolle und richtige Vermessen von Gebäuden ist normalerweise kein grosses Problem. Nur, was machen in einem Rohbau?
Zum Vermessen (Ausleuchten) von Gebäuden braucht man immer eine Stromversorgung für Accesspoints und Router. Im Rohbau gibts selten Strom ohne Ende – und gerne mit anderen Anschlüssen als einer Schuko Steckdose.

Fertige WLAN Messkoffer gibt es einige am Markt, alles im deutlich vierstelligen Bereich ohne Laptop. Also, selber bauen:
Lösungsansatz: Der WLAN Messkoffer – ein Festtool Systainer der Grösse 2

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HDMI mit FullHD über Cat5, 6, 7 Verkabelung


Nach vielen Jahren mit Haustechnik Problemen in der Verkabelung brachte ein Gespräch mit dem Hersteller Crestron auf der ISE letzte Woche die Lösung meiner Probleme.

Aber von Anfang an:
Planung Haus(um)bau 2005 – keine Kinder, sonniges Gemüt und Platz ohne Ende in der Hütte.
SAT Anlage mit Multischalter gekauft. Dazu eine handvoll Dreamboxen, die mit SCART Kabel an Plasma TV´s angeschlossen waren. Die Welt war rosig und die Sky Karte wurde einfach bei Bedarf von Receiver zu Receiver umgesteckt.

Dann kam die (R)evolution – HD TV, neue Verschlüsselungsmechanismen und Kinder, die einen Umzug des heimischen Schlafzimmers in den einzigen Raum nötig machten, der keinen SAT Anschluss hatte – das Homeoffice.
DVB-T war zwei Jahre die Lösung für einen Philips 32″ Ambilight im Schlafzimmer.

IMG_7257

Katrein Multischalter, Kabelanschluss und ein SAT>IP Receiver

Die Lösung in 2010 – Elgato SAT>IP Receiver.
Funktioniert super über IP mit schwindligen Taiwan Receivern auf Basis von Android 1.0. Nachteil: Nur Free to Air Programme.
Die Lösung Februar 2016 – HDbaseT – HDMI Signale über Cat 5 – oder besser. Alles mit HDCP und sogar bis 4K und in 3D – je nach Anbieter und Güte des Kabels zwischen Sender und Empfänger.
Zum Test bei Amazon die Lindy HDBaseT Adapter gekauft, übers Patchfeld verkabelt und sofort aus dem Wohnzimmer RTL Living auf einen weiteren TV im Haus verteilt.

LINDY HDbaseT Sender und Empfänger

Das Lindy Produkt leitet sinnvollerweise das Infrarot Fernbedienungssignal vom Empfänger zurück an den Sender, auch wird Ethernet (10/100MBit) gleichfalls übertragen.
Eine Sensation für meinen Einsatz – mit 370 EUR leider kein Schnäppchen.
HDbaseT funktioniert leider nur Punkt zu Punkt.

Das Ziel vor Augen
Der normale SAT Receiver kommt in den Hausanschluss Raum, dazu ein Apple TV, ein Amazon FireTV und ein Roku Player und ein Media Center MacMini. Sind dann in Summe 5 Quellen, die auf 6 TV´s verteilt werden müssen.
Der Lösungsansatz mit professionellem Equipment:
Entweder eine „normale“ 8×8 HDMI Matrix mit HDbaseT Adaptern oder eine entsprechende HDMI/HDbaseT Lösung.
Vorschläge sind jederzeit willkommen, derzeit habe ich eine 4×4 Matrix gefunden:
http://atlona.com/product/at-uhd-pro3-44m/ – kostet knapp 2.000 EUR ohne die passenden Empfängermodule.

Wenn das dann alles funktioniert habe ich eine handvoll aktueller SAT Receiver, Apple TV´s und Amazon FireTV´s zu verteilen…

Mehr Wissen?

 

Nach der Wiesn ist vor der Wiesn – praktische (?) Visualisierung von Bierzelt-Besuchen


Nachdem mich Heatmaps bei der Visualisierung von WLAN Netzen in den Schlaf verfolgen war es an der Zeit einen anderen praktischen Einsatzzweck für die Form der Darstellung zu finden.
Zur Geschichte der Heatmap findet sich einiges auf Wikipedia.
Das Tool zur Visualisierung von Daten in meinem Tagesgebrauch ist Excel, hier lassen sich Grafiken hinterlegen und Zellen mit Farben hinterlegen. Ist das praktisch? Nein.

So sollte es daher nicht aussehen:
http://peltiertech.com/heat-map-excel-conditional-formatting/

Nächster Versuch – Google Maps. Hier gibt es ohne Ende Beispielcode. Als „Nicht-Entwickler“ eher schwierig, aber der Blog lebt von Herausforderungen.

Kaum die richtigen Keywords getippt und eine Lösung gefunden:
https://developers.google.com/maps/documentation/javascript/examples/layer-heatmap
Heatmaps1

Passt gefühlt auf Anhieb. Der Javascript und HTML Code erschliesst sich mir als Laien nicht so ganz, aber empirische Ermittlungen während auf Sky 3x James Bond läuft führten dann zu weiterem Wissen:

Erstmal einen API Key generieren, damit 25.000x pro Tag diese Visualisierung gestartet werden kann – hier:
https://console.developers.google.com/start
Sieht dann so etwa aus:
Heatmaps2

Mit Google Maps finden sich dann auch die mehr oder minder passenden Koordinaten der Bierzelte, die ich dann in Excel zusammengebaut habe. Verketten() ist die Formel der Wahl.

Heatmaps3

Je nach Anzahl der Besuche und ohne weitere Rückschlüsse auf den möglichen Alkoholkonsum vom Breiten/Längengrad ein paar Nachkommastellen abgezogen und dazuaddiert sieht das dann in dem HTML Code so aus:
Heatmaps4

Und dann vom Editor im Browser:
Heatmaps5

Fazit
Praktischer Nutzen: heute Null, morgen findet sich hier sicher ein Einsatzzweck.
Hier noch einer der Denkanstösse, die mich zu dem Blogartikel geführt haben:
NetSpot_heatmap
Vorschläge wie ich das besser machen kann sind jederzeit willkommen.