Open Mesh – Cloud Managed WLAN


Endlich einmal Zeit gefunden mich mit dem Thema Open Mesh zu beschäftigen.

Vorab ein echter Nachteil: Merkwürdiges Distributionsmodell mit kleinen (unbekannten) Resellern als Handelspartnern in der Welt. Damit kein echtes Channel Produkt wie alle anderen Anbieter am Markt.

Der Test – ein OM2Pv4 802.11 b/g/n Accesspoint. Blick drauf auf der Website des Herstellers oder bei der FCC

Kostet knapp 100 EUR und ist für einen Test ok. Für den produktiven Einsatz muss es heute 802.11ac sein. Die aktuelle Generation heisst A40 (2×2) und A60 (3×3).

Was ist spannend: Das CloudTrax Cloud Portal ist kostenlos dabei – wie bei Xclaim Wireless.

WLANxpertTest_-_CloudTrax

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WLAN mit Cloud Management


Nachdem vor vielen Jahren Aerohive das Feld der Cloud verwalteten WLAN Lösungen an den Start gebracht hat sind weitere Hersteller gefolgt. Wie es aussieht werden bald alle Hersteller von Geschäftskunden-tauglichen Lösungen eine Cloud Management Lösung anbieten.

Hier mal ein Versuch dies einzufangen und darzustellen. Diese Seite ist under construction (Stand 13.7.17) und wird regelmässig erweitert.

Die Funktionen sind grob überall gleich. Verwaltung der Accesspoints / SSID´s / Nutzerprofile und mehr oder minder umfangreiche Statistiken. Dazu ein schönes Gästeportal.

Die Hersteller auf einen Blick:

  • AeroHive
  • Aruba
  • Cucumber Tony
  • Devolo
  • Linksys
  • Open Mesh
  • Ruckus
  • Ubiquiti
  • Xclaim Wireless

Aerohive

Reiner Enterprise Anbieter – Verwaltung über den Aerohive Networks HiveManager. Diesen gibts klassisch „on premise“ als 19″ Apppliance, virtualisiert und in zwei Cloud Varianten. Ich experimentiere seit langer Zeit mit den Cloud Portalen, habe es bis heute noch nicht geschafft einen unserer Aerohive Accesspoints online zu verwalten..

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Proof of Concept – Amazon Workspaces auf Samsung Galaxy S8 und DeX


In anderen Worten:
Auf der Suche nach einem Mobiltelefon als Desktop Replacement für gelegentliche Trennung zwischen mir und meinem Macbook Pro.

Ich dachte im Dezember 2015, ein Windows Phone mit Continuum ist der Heilsbringer. Dem war leider nicht so. Super Hardware, schlechte Software.

16 Monate später also ein neuer Versuch. Ein Samsung Galaxy S8+ mit der DeX Dockingstation, einer USB Maus, Bluetooth Tastatur an – weil gerade nichts besseres da war – einem 32″ Samsung TV in der heimischen Küche.

Anforderung: Mail, Word, Excel, Acrobat auf dem Mobiltelefon und ein Remote Desktop auf irgendeiner virtuellen Maschine in einer bezahlbaren Cloud. Diese dann mit richtigem Office Paket, allen Mailaccounts, allen Cloud Storage Accounts meines täglichen Lebens. Die normale Arbeitsumgebung.

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Microsoft Azure – zweiter Versuch


Nach dem ersten gescheiterten Versuch im August 2015 jetzt ein neuer Anlauf.

Ziel: Einen Windows Server 2012R2 an den Start zu bekommen um im nächsten Schritt das System in einen Terminal Server für ein Samsung Galaxy S8 mit Dex zu verwandeln.

Los gehts, das Azure Portal kennt mich noch anhand meiner Live ID.
Login über https://portal.azure.com

Sign_Up_-_Microsoft_Azure

Azure_Signup_Status_-_Microsoft_Azure

Wichtig: Kreditkartendaten aktualisieren. Sonst geht nix. Nur neue Live ID´s bekommen 170 EUR Guthaben zum spielen.

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Aruba Instant – eine controllerfreie WLAN-Lösung


Schnell und einfach zu konfigurieren – davon spricht die Aruba/HP Website. Erster Unterschied zu den weiteren US-amerikanischen Marktbegleitern: Alles auf der Website ist auf Deutsch. Also, von Microstaxx einen Aruba IAP 305 ausgeliehen und los gehts:

A) An einen POE Switch anstecken und mit der SSID Instant verbinden, einen Browser öffnen und https://instant.arubanetworks.com aufrufen

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Strom selbermachen – Teil 4


Still und heimlich hat Ubiquiti die SunMAX Firmware auf dem Gateway komplett runderneuert.

Bisher funktionierte die Kommunikation so:

Micro Inverter per Bluetooth mit Ubiquiti SunMAX Gateway, Gateway mit dem SunMAX Cloud Portal (sunmax.ubnt.com)

SunMAXCloud

Das Ubiquit SunMAX Portal

Mit Firmware 1.0 speichert das SunMAX Gateway alle statistischen Informationen und liefert gleich ein passenedes REST API. Beschreibung dazu hier.

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Ubiquiti UniFi CloudKey Teil 2


Nachdem der kurze Test Ende 2015 zum UniFi Cloud Key einer meiner erfolgreichsten Blog Artikel geworden ist folgt hier ein Update zum aktuellen Controller.

Login (immer noch mit Chrome) in das Portal unter https://unifi.ubnt.com – Ist ein Single Sign on mit einem Ubiquiti Account. Funktioniert auch mit dem Sunmax Portal und dem UniFi Video Portal von Ubiquiti.

Erste Neuerung: Alles in Landessprache.

ubiquiti_konto

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Endlich Deutsches Recht für Office365


Neu und einmalig in der Welt. T-Systems mit dem Datacenter in Magdeburg als Daten-Treuhänder für eine leicht beschränkte Office365 Umgebung.

Frei nach dem Prinzip: NSA, Donald J.T., Ihr kommt hier nicht rein. Sollte eigentlich schon 2016 fertig sein, aber was solls. Jetzt ist Office365 Deutschland verfügbar.

Klingt interessant und hat natürlich seinen Preis:

  • Office365 Business Essentials – hosted in Irland: 4,20 EUR
    bei T-Systems mit sehr ähnlichem Umfang: 25% Aufpreis, 5,30 EUR / Monat,
  • Office Paket gefällig? (Office365 Business) für 11 EUR anstatt 8,80 EUR in Irland.
  • Das gängige E3 Paket kostet statt 19,70 EUR dann 24,60 EUR

Alle Preise netto zzgl. MwSt.

Datensicherheit – von Microsoft formuliert hier

Warum macht Microsoft das?

Klar, es gibt einen Haufen IT Manager, die fremden Mächten nicht trauen. Nur was konform der deutschen Gesetzgebung ist ist auch erlaubt. Nachdem seit März 2015 Safe Habor unsicher ist gab es sicher viele Gründe nicht auf Office 365 umzuziehen. Mit einem deutschen Betreiber und Datentreuhänder ist das Thema nicht mehr relevant, zumindest in einer logischen Argumentation.

Liegen meine Daten wirklich in Deutschland?

Ja, nur in Biere bei Magdeburg und in Frankfurt, wobei MS Mitarbeiter keinen Zugang zum RZ haben – die Nachrichtendienste auch nicht. Auch kann der amerikanische Gesetzgeber die Herausgabe nicht anordnen. Es gibt damit auch kein globales Azure AD. Für die Verschwörungstheoretiker: Abgehört wird sowieso am DeCIX.

Wie wird abgerechnet?

Wie bisher über Microsoft, T-Systems liefert nur die Abrechnungsinformationen. Das Thema CSP (Cloud Service Provider), also Reseller von Microsoft Produkten geht in diesem Fall (hoffentlich nicht so lange) aussen vor.

Datensicherheit?

Im Rahmen der Kundenverträge schließt der Datentreuhänder einen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag mit dem Kunden ab, der den Datentreuhänder vertraglich dazu verpflichtet, seine Rolle ausschließlich gemäß den vereinbarten Vertragsbedingungen auszuüben – Zitat von der Microsoft Website. Bin kein Jurist, aber das klingt alles schlüssig.

Was gibt es in der deutschen Office365 Umgebung nicht?

  • CRM Online
  • Die Kommunikations / Chat Komponente Yammer
  • Die Windows Verwaltungskonsole Intune
  • Office 365 Enterprise in der E5 Ausprägung (wie E3 nur mit anderer, besserer Voice Integration und Power BI)

Kaufen, jetzt?

Kreditkarte zur Hand und losshoppen. Alternative zur Kreditkarte ist ein Enterprise Agreement.

Abschliessende Frage: Office 365 Business oder ProPlus – warum in Deutschland kaufen

Bei Office 365 Pro Plus 16,10 EUR anstatt 12,90 EUR für ein auf PC und Mac installierbares Office Paket?  Für den Aufpreis kaufe ich ein irisches Pro Plus Office und eine deutsche Mailbox mit 1TB deutschem OneDrive. Diese Produkte machen für mich keinen Sinn.

Mein Fazit zum Ausklang des Artikels

25% schrecken mich jetzt nicht ab, ist immer noch günstiger als einen Exchange Server zu installieren und zu administrieren. Nur: Ich fühle mich seit Microsoft BPOS im Datacenter in Irland gut aufgehoben und habe seit 2010 keinen Ausfall meiner Mailboxen. Umzug: No!

Zum Abschluss das Verkaufsargument von Microsoft: Office 365 Deutschland – Entwickelt für Kunden mit besonders strengen Datenschutz- und Compliance-Richtlinien. Ende.